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Gasthaus zum lächelnden Drachen

Die Hauptstadt im Reich des Ordens

Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Akiza Shihoin » 1. Aug 2011, 00:17

Das war gar nicht gut. Akiza gefiel es überhaupt nicht, wie sich die ganze Situation zu entwickeln schien. Das Ming mehr als Recht mit seiner Anmerkung hatte war ihr durchaus bewusst. Jetzt musste sie sich unbedingt überlegen, wie sie weiter vorgehen sollte. Mings Erklärung hatte sie nur noch neugieriger darauf gemacht, was er zu planen vermochte. "Vielleicht..." Ming unterbrach sie in ihrem Gedankengang, als er sich zu ihr beugte und etwas ihr zuflüsterte. Ein eiskalter Schauer lief ihren Rücken hinab. Ein Wort... Es machte Sinn und zeigte ihr zugleich, wie schlecht ihre Lage war. Ming war ein Archivar und hatte somit großen Einfluss im Orden. Er konnte sicherlich jeden Menschen als Verräter oder Spion bezeichnen und der Orden würde dies glauben. Sie brauchte dringend einen Plan. Einen verdammt guten Plan. "Warum denn nicht?" Sie grinste breit. Das würde garantiert funktionieren. "Du lehnst den Sake einfach so ab? Bist du etwa nicht mehr trinkfest? Eine ziemlich reife Leistung!" Die Aufmerksamkeit des Wirtes und der Gäste hatte sie auf sich gezogen, man hörte deutlich, dass sie ihr Lachen unterdrückten. "Aber wenn du nicht möchtest, dann trinke ich eben ein wenig, während du wie ein Neugeborener ins Bettchen gehst." Ein einziger Blick zum Wirt reichte um ihn in Bewegung zu setzen. Hoffentlich ging ihr Plan auch auf und Ming reagierte auf ihre Provokation entsprechend. Sie musste ihn irgendwie die Zunge lockern - Und Sake war ja das beste Mittel dafür!
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Ming » 1. Aug 2011, 00:44

Ein Dolch im Rücken wäre ein Angenehmes gewesen. All diese Blicke, von allen Seiten, erwartungsvoll starren sie ihn an, er schon so gut wie zur Nachtruhe bereit. Wieviele Trinkbewerbe hat er schon in diesen heruntergekommenen Hallen ausgefochten? Wieviele Siege hat er schon eingefahren? Eigentlich kann es ihm egal sein, er hat höhere Ziele als seine Ehre als Schluckspecht zu wahren, weitaus höhere. Doch es ist ihm nicht egal. Irgendwie hat Akiza ein Talent dafür entwickelt seine wunden Punkte mit der Präzision eines Chirugen zu treffen.
Wie auf Knopfdruck hält Ming inne, selbst sein Atem gerät ins Stocken und er dreht sich schlagartig um, ebenso schwankt seine Stimmung und das Gemüt - beinahe einem Borderliner gleich.

"Ich werde dir zeigen was es heißt trinkfest zu sein! Wirt", dabei zeigt er mit einer energischen Handbewegung auf den dicken, über beide Ohren grinsenden, Mann hinter dem Thresen, "bring den Sake und zwei Becher!"

Den Zimmerschlüssel wieder in der Hosentasche versenkt setzt sich Ming, unter dem Beifall einiger Gäste, auf den noch nicht wieder erfrischten Barhocker und wartet gespannt auf die Bestellung, nur ein kurzer herausfordernder Blick streift dabei seine Kontrahentin.
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Akiza Shihoin » 1. Aug 2011, 09:06

Bisher schien alles perfekt zu laufen. Ming war auf ihre Provokation eingegangen und war wieder zurück gekommen. Jetzt musste sie nur dafür sorgen, dass er mehr Sake in sich reinschüttete, als sie es machen würde. Wie sollte sie ihn denn auch befragen, wenn sie selber besoffen war? Erst jetzt fiel Akiza auch ein, dass diese Idee eigentlich nicht wirklich eine ihrer besten gewesen war. Aber es führte kein Weg drum herum. "Schön dass du doch Eier in der Hose zu besitzen scheinst." Sie lächelte ihn an, ein siegessicheres Funkeln hatte sich in ihre Augen geschlichen. Es war schon faszinierend, wie sicher sie sich in diesem Moment nach außen geben konnte. [b]"Vorschläge für die Regeln?"[/b]
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Ming » 1. Aug 2011, 16:00

"Regeln? Ganz einfach, zwei Becher und ein nicht enden wollender Fluss an Sake"

Mit einem nicht zu übersehenden Zwinkern ins Mings Richtung kommt der Wirt herangewatschelt und stellt die besagten Tonbecher vor den beiden Kontrahenten hin, sie sind weitaus edler gearbeitet als die anderen, wohl für solch besonderen Anlässe. Auch eine große Flasche Sake darf nicht fehlen, um genau zu sein eine echt große Flasche, und wo die herkommt ist noch mehr. >So, viel Spaß euch beiden und möge der bessere gewinnen... obwohl, eigentlich steht der Gewinner sowieso fest, ist ja alles schon vorherbestimmt<

Ohne Umscheife gießt sich Ming einen Becher ein und nippt kurz daran um die Qualität des Sake zu testen. Ja, der hier ist um einiges besser als jener bei Ichirakus. Das einzige was er nicht evaluieren kann sind Akizas Absichten, was hat sie mit dieser Aktion bloß vor? Will sie ihm etwa mit Hilfe des Alkohols einige Geheimnisse entlocken? Sollten seine Vermutungen sich bewahrheiten? Ist sie eine Spionin die ihm von einer der beiden Parteien aufgehalst worden ist?
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Akiza Shihoin » 2. Aug 2011, 14:53

"Dann blamier dich mal nicht." Grinsend goss sie ihren Becher voll, schüttete den Inhalt sofort ihre Kehle hinab. Noch wusste sie nicht, wie sie es anstellen sollte, aber sie musste Ming irgendwie dazu bringen, dass er sie als Begleiterin für seinen Plan einbindet. Wenn sie die Pläne kannte hatte sie zwar nichts gegen ihn in der Hand, aber sie konnte behaupten, dass sie seinen Weg interessant befand und folgen würde. So ergab sich die Möglichkeit ihn zu überwachen und notfalls, wenn alle Fäden reißen sollten, ihn aus dem Verkehr zu ziehen. Wobei sie ehrlich gesagt nicht von dieser Option gebrauchen ziehen wollte. Dafür fing sie schon an Ming zu sehr zu mögen.
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Ming » 2. Aug 2011, 20:40

Ohne allzuviel Konversation zu betreiben wechselt die Sakeflasche immer wieder den Besitzer, zu Anfang noch etwas zögerlich um die Stärke des Gegners abzutasten, doch dann immer beherzter. So dauert es nicht lange bis der Wirt für Nachschub zu sorgen hatte. Becher um Becher, Schluck um Schluck. Der Geschmack des Gebräus hat sich schon längst verflüchtigt, eigentlich schade, wenn man bedenkt von welch hervorragender Qualität es hat. Im Grunde ein Sake zum Genießen und nicht zum sinnfreien Saufen. Seis drum.
Mit drifftendem Blick begutachtet Ming den Bodensatz seines Bechers. Ein kleiner Schluck, vielleicht gerade mal genug um den Gaumen zu befeuchten. Ist er es wert nich getrunken zu werden oder soll er aufgegossen werden zu einer weiteren Hürde auf diesem Spiel? Dämliche Nebenwirkung des Alkohols, er verstärkt die Gefühle die man im Moment empfindet. Da ist es doch geradezu paradox, dass man desweilen versucht eben selbige mit einem edlen Tropfen zu ertränken. Es steckt eben ein wahres Wort hinter dem berühmten Sprichwort, dass diese Bastarde schwimmen können.
Sein Blick reisst sich vom Becher los und wandert weiter, es kommt ihm wie eine Ewigkeit vor bis er Akizas feines Antlitz erblickt. "Na, bereit für die nächste Runde?" Die Stimme klingt zwar noch deutlich aber auch schon tief und verlangsamt.
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Akiza Shihoin » 2. Aug 2011, 20:58

In Akizas Gesicht hatten sich schon die ersten Zeichen des Alkohols bemerkbar gemacht. Die Augen wieder glasig glänzend, die die Wangen leicht rötlich verfärbt und ihre Lippen einen Spalt geöffnet. Sie wusste kaum mehr, wie oft sie schon nun zur Flasche gegriffen hatte und wie viel ihr noch bevorstand. Aber eine Sache war ihr vollkommen klar: Sie musste durchhalten und weitermachen! Egal, was es kostete! "Solange du dafür noch bereit bist, bin ich es auch." Sie grinste ihn an, füllte ihren Becher sofort wieder auf und hob ihn mit leicht zitternden Hand an. Sie atmete tief durch und wartete darauf, dass Ming zum nächsten Schluck ausholte. Wenn dass so weiter ging würde sie als Leiche noch auf ihr Zimmer gehen.
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Ming » 2. Aug 2011, 22:00

"Immer doch"

Diesmal wir der Becher bis auf den letzten Tropfen geleert, kein lächerlicher Bodensatz der ihn aus seinem tonernen Gefängnis aus verhöhnt. Ming knallt das Gefäß auf den Thresen, mitten hinein in die zahlreichen Sakepfützen die sich während des Wettstreits angesammelt haben. Die andere Hand wandert wie von selbst zu der Sakeflasche und umschlingt sie in der Gier nach Mehr. Bevor er sich nachschenkt hält er noch inne, wieder wandert sein Blick gen Akiza zu seiner Seite. Er bemerkt ihr Zittern, und wäre er noch bei Verstand er hätte das als Zeichen für einen nahenden Sieg gewertet, doch jetzt ist es einfach nur ein Zittern, dessen Grund und Existenz völlig bedeutungslos ist. Es gelingt ihm dennoch nicht sich davon loszureissen. Wie hypnotisiert starrt er mit hängenden Zügen auf Akizas Hand.
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Akiza Shihoin » 2. Aug 2011, 22:10

Langsam und wirklich ganz langsam hob sie den Becher zu ihren Lippen, damit auch nicht ein Tropfen durch ihre unruhige Hand verschüttet wurde. Sie setzte ihn an ihre Lippen und schluckte die Flüssigkeit langsam hinab, ehe sie den Becher wieder langsam abstellte. Sie spürte, wie sich ihre Umgebung etwas zu drehen begann. "Konzentrier dich, Akiza" Ihre gedankliche Stimme ermahnte sie, doch wirklich Wirkung hatte sie nicht. Ihre Lider fühlten sich bleiern schwer, ihre Augen brannten ein wenig. Angestrengt blickte sie zu Ming, versuchte das Bild mit heftigem Blinzeln wieder scharf zu bekommen.
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Re: Gasthaus zum lächelnden Drachen

Beitragvon Ming » 2. Aug 2011, 22:29

Wie an unsichtbaren Fäden geführt folgt Ming automatisch jeder ihrer Bewegungen. Ohne Grund, ohne Ziel, einfach so, und als sich ihre gläsernen Blicke treffen spürt Ming nicht einmal die feste Umklammerung der Sakeflasche oder den Becher den er immernoch in der anderen Hand hält. Es gibt im Moment nur zwei elementare Fragen. Wie bekommt er den Sake aus der Flasche in das Tongefäß und danach zum Mund, aber die noch wichtigere Frage ist...

//...Warum zum Teufel hat die grüne Augen. Das ist doch voll irgendwas und so Dinge. So grün, das geht doch gar nicht und irgendwei ist sie langsam, hm...//

Ohne hinzusehen zerrt er die Sakeflsche zu sich heran. Erster Schritt, getan.
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