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Transzendenz

Reisen durch das Land

Transzendenz

Beitragvon Ming » 24. Aug 2010, 19:53

[cf: 'Yugakures dunkler Wald' ]

Mit einem lauten Seufzen lässt das fremdartige Wesen ihren Schützling achtlos auf den harten Steinboden fallen. Währenddessen beginnt sich hinter dem ungleichen Paar der seltsame Wirbel aufzulösen, durch den sie vom Wald um Yugakure hierhergelangt sind. Der Ort an dem sie sich jetzt befinden scheint nicht von dieser Welt. Die dominierende Farbe ist ein mattes schwarz, übergehend in ein sehr dunkles grau, jedoch immerwieder durchbrochen von einem schwach gelblichen Schimmer. Auch die Tageszeit lässt sich nicht genau bestimmen, denn der ebenfalls dunkle Himmel taucht die gesamte Umgebung in ein bedrückendes Zwielicht welches keine zeitliche Orientierung zulässt. Sebst eine örtliche Navigation scheint hier unmöglich zu sein. In allen vier Himmelrichtungen erstreckt sich eine schier endlose Ebene aus Stein - weder Berge noch Wälder, nichts, nur bedrückende Leere. Doch von alledem bemerkt der bewusstlose Shinobi nichts, der in grotesker Stellung reglos am Boden liegt. Einige Momente vergehen in denen das kleine Wesen schweigend in den düsteren Himmel starrt und dann erleichtert aufatmet.

???:"Aaaahhh... endlich wieder daheim"

Doch ihr zufriedener Gesichtsausdruck weicht schnell einer ärgerlichen Miene als sie schließlich auf Ming herabblickt.

???:"Typisch Mensch! Kaum haben sie ein paar Abschürfungen da und einen Kratzer dort sind sie schon zu nichts mehr zu gebrauchen... das kann ja heiter werden"

Genervt verdreht die fremdartige Gestalt die Augen ehe sie leichtfüßig auf Ming hinabschwebt und den jungen Shinobi mit ihren kleinen Händen ein paar mal kräftig an der Wange zieht.

???:"Hey du! Aufwachen!!! Ich will dich nicht die ganze Zeit durch die Gegend tragen müssen!"

Erfolglos lässt sie schließlich von Ming ab und schüttelt enttäuscht den Kopf.

???:"Dann eben so!"

Wieder verformen sich ihre rot-orangen Haare zu einer klauenartigen Hand die auf Ming zurast und ihn fest umklammert. Das kleine Wesen dreht sich indessen in eine bestimmte Richtung und beginnt sich stark zu konzentrieren. Es vergehen einige Momente und plötzlich bewegen sich die beiden mit einer schier unmöglichen Geschwindigkeit fort, immerweiter geradeaus. Währenddessen öffnet Ming kurz die Augen, nur einen winzigen Spalt. Er kann weder etwas spüren noch hören. Er sieht nur wie der Himmel über ihm hinwegrast doch fühlt es sich nicht an als wäre er in Bewegung. Ist er jetzt tot? Ist dies das Jenseits? Doch er schafft es nicht den Gedankengang zu einem Ende zu bringen denn so schnell wie er wieder zu sich gekommen ist zerrt ihn die dumpfe Schwärze der Bewusstlosigkeit auch schonwieder zurück in ihren Bann.
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Ming
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Re: Transzendenz

Beitragvon Ming » 28. Aug 2010, 15:20

Schmerzen - dumpf pochende Schmerzen, er ist am Leben. Langsam kehrt Mings Geist aus der tiefen Schwärze zurück in die ihn die Bewusstlosigkeit getrieben hat. Er spürt, dass er liegt aber es fühlt sich so an als würde er im Wasser dahintreiben, kein Untergrund auf dem er ruhen könnte. Die Finger seiner rechten Hand zucken kurz um eine unvollendete Faust zu bilden. Ihnen folgen die Zehen, alles scheint zu funktionieren. Als nächstes die noch immer geschlossenen Augen. Einen kleinen Spalt öffnen sie sich. Viel kann Ming nicht erkennen, nur helle verschwommene Flecken und einen dunklen Schatten der kurz sein Sichtfeld kreuzt.

???:"Na endlich! ich dachte schon du wachst nie mehr auf. Drei Tage! Wie kann man nur drei ganze Tage durchschlafen?!!"

Plötzlich verschwindet das seltsame Gefühl des Dahinschwebens und Ming fällt auf einen harten kalten Untergrund. Es sind zwar nur wenige Fingerbreit gewesen aber Ming spürt den Aufprall in jeder Zelle seines Körpers.

"Ahh... verdammt"

Seine anfängliche Sehschwäche scheint rapide an Besserung zu erfahren, zunehmend kann er Strukturen und verschiedene Farbtöne erkennen, jedoch nicht wo er sich im Moment befindet.

???:"Jetzt hast du dich echt lang genug ausgeruht, da ist so ein lautes Stöhnen mehr als unnötig. Los, steh auf, wir müssen weiter!"

Langsam und unter leichten Schmerzen neigt Ming den Kopf zur Seite, in die Richtung aus der die Stimme zu kommen scheint. Durch die immernoch verschwommene Sicht kann er nicht viel mehr als einen schwarzen Farbklecks erkennen der die Form eines kleinen Menschen hat, vielleicht ein Kind.

"Ich.. hab Hunger, bring mir was zu essen"

???:"Was?!! Wie kannst du es wagen? Jetzt hab ich mich stundenlang um dich gekümmert damit du mir nicht wegstirbst und was bekomme ich als Dank?"

"Hör auf zu labern, ich sterbe gleich vor Hunger"

Wie auf dieses Stichwort zu warten gibt Mings Magen ein lautes, beinahe bedrohliches Brummen von sich, woraufhin das kleine Wesen neben Ming ein breites und freches Grinsen bekommt.

???:"Nur unter einer Bedingung... sobald du fertig bist brechen wir endlich auf und suchen den Schattenkristall"

"Gib mir erstmal was zu essen dann sehn wir weiter... was ist denn ein Schattenkristall, und wo zur Hölle bin ich eigentlich?!!"

Mit einem enttäuschten Kopfschütteln schwebt die fremdartige Gestalt neben Ming und gibt ein lautes Seufzen von sich.

???:"Wie kann man nicht wissen was der Schattenkristall ist? Du hast ihn ja selbst ewig bei dir getragen, so ein dunkler Stein den du von unserem Chef bekommen hast, und du Depp hast nichts besser im Kopf als ihn an dein Schwert zu heften!"

"Achso, das Teil meinst du... und wen nennst du hier Depp, ich werde dir gleich zeigen..."

Mit einem Ruck versucht Ming aufzustehen. Der Wille ist zwar stark doch das Fleisch ist schwach und so sackt der junge Shinobi mit schmerzverzerrtem Gesicht wieder zusammen. Erschöpft bleibt Ming liegen und muss erst ein paar mal tief ein und ausatmen bis die schlimmsten Schmerzen nachgelassen haben.

???:"Ich sehe schon, das wird noch ein Weilchen dauern"

Mit hängenden Schultern schwebt das kleine Wesen davon, blickt jedoch nach einigen Metern nochmals zurück.

???:"Achja, willkommen im Reich des Zwielichts, mein Name ist übrigens Midna"
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Ming
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Re: Transzendenz

Beitragvon Ming » 29. Aug 2010, 17:46

Begleitet von einem leisen Seufzen massiert Ming seine Schläfen während er auf der Kante eines Bettes sitzt. So ein Bett wie dieses hat er vorher noch nie gesehen. Es ist einfach nur ein rechteckiger mattschwarzes Felsblock, weder Matratze noch Decke oder Polster. Nur dieser kühle Stein. Doch sobald man sich hinlegt wird man durch eine unsichtbare Kraft ein paar Handbreite nach oben gehoben - eine sehr gewöhnungsbedürftige Angelegenheit. Ebenso gewöhnungsbedürftig ist die kalt und unwirtlich wirkende Umgebung. Alles ist dunkel, nur einige verschwommen wirkende helle Schimmer streifen vereinzelt über die Bildfläche. Die Einrichtung des Zimmers, falls man das überhaupt Zimmer nennen kann, ist mehr als nur spartanisch. Neben dem fremdartigen Bett noch ein Stuhl und ein Tisch die im gleichen Stil gehalten sind wie die Liegestatt. Selbst die Luft ist erfüllt von schwarzen Flecken die aussehen wie Rußpartikel, sich aber nicht fassen lassen und kontinuierlich nach oben schweben, gen Himmel. Nach einer Weile steht Ming auf und tastet über die manigfaltigen Verbände an seinem Körper. Mit einem zufrieden wirkenden Nicken beginnt er sich anzuziehen während das kleine Wesen, welches den jungen Shinobi in diese Welt gebracht hat, ungeduldig mit dem Finger gegen den Türrahmen tippt.

Midna:"Sieben Tage! Eine geschlagene Woche!"

Ming:"Jaja, ist ja schon gut, wie oft muss ich mir das denn noch anhören?"

Midna:"So oft wie ich will"

Ming:"Los gehn wir, dämlicher kleiner Zwerg"

Midna:"Hey, das hab ich gehört, na warte das setzt noch was!"

Ming:"Jaja..."

Während sich die beiden noch eine Weile allerlei Beschimpfungen an den Kopf werfen verlassen sie das Zimmer und gehen einen leeren Gang entlang, an dessen Ende man ein schwaches Licht erkennen kann. Nach einer gefühlten Ewigkeit in diesem trostlosen Korridor erreichen sie das Ende und gelangen dadurch direkt ins Freie. Interessiert sieht sich der junge Shinobi um, kann jedoch nichts erkennen außer einer schier endlosen glatten Ebene. Der einzige Anhaltspunkt in dieser düsteren Umgebung ist die riesige Burg die hinter den beiden in den Himmel ragt. Auch sie ist aus jenem mattschwarzen bis dunkelgrauen Stein aus dem hier praktisch alles zu bestehen scheint.

Ming:"und jetzt?"

Midna:"Hehe, jetzt gehn wir erstmal zurück zum Fluss wo du dein Schwert verloren hast"

Ming:"Aaaha, und wo soll das sein, ich seh hier weit und breit nichts als diesen schwarzen Scheiß! Da rennen wir ja ewig in der Gegend rum, und außerdem sind wir ja in diesem achso tollen Reich des Zwielichts, da müssen wir erstmal raus"

Mit einem breiten Grinsen schwebt Midna neben Ming, lässt ihre kleine Hand auf seiner Schulter ruhen und starrt konzentriert in eine bestimmte Richtung.

Midna:"Ich freue mich schon seit Tagen auf dein dummes Gesicht"

Ming:"Ähh..."

Wieder geschieht das selbe wie kurz nach der Ankunft des ungleichen Paares in dieser mehr als fremdartigen Welt. Die gesamte Umgebung rast mit einer unglaublichen Geschwindigkeit unter ihnen hinweg und Mings Kehle entringt ein lauter Aufschrei.
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Ming
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Re: Transzendenz

Beitragvon Ming » 6. Sep 2010, 15:31

Nachdem die rasante Fahrt endlich ein Ende genommen hat bleibt Ming einige Momente etwas benommen stehn um das flaue Gefühl in seinem Bauch niederzukämpfen. Wärenddessen schwebt Midna einige Meter weiter und dreht sich dann um, im Gesicht das breiteste Grinsen das man sich vorstellen kann.

Midna:"Na, wie wars?"

Entgeistert sieht Ming das kleine Wesen an das eindeutig schadenfroh vor ihm herumtanzt.

Ming:"Was zur Hölle war das eben?!!"

Als ob sie nicht wüsste worauf der junge Shinobi hinauswill hebt sie unschuldig die Schultern und sieht Ming fragend an.

Midna:"Ja was wohl? Wir sind ein wenig übers Land gerast, nicht mehr und nicht weniger"

Ming:"Soll das ein blöder Scherz sein, ich wär dabei fast draufgegangen!"

Midna":Jaja, passt schon, jetzt sind wir ja da"

Mit einer abwertenden Handbewegung wischt die dunkle Gestalt Mings Worte einfach beiseite. Wutentbrannt starrt der Chunin das Wesen vor sich an - wenn Blicke töten könnten - schluckt eine weitere Beleidigung jedoch herunter und sieht sich erstmal um, doch alles was er erkennen kann ist nichts. Es ist dasselbe Bild wie vorhin an der Burg. Wo man auch hinsieht, eine endlose schwarze Ebene, getränkt in tristem Zwielicht.

Ming:"Ahaaa, wir sind also da, und wo soll das sein? Wir sind immernoch in diesem beschissenen Reich des Zwielichts und da ist nichts, rein gar nichts! Besteht dieses ganze Land eigentlich nur aus diesem schwaren Stein und der Burg irgendwo dahinten?!!"

//... und wie zur Hölle hat sie das hinbekommen mit dieser schnellen Fortbewegung? Vielleicht ein Jutsu... Ist zwar irgendwie nützlich, aber ganz geheuer ist mir das nicht//

Unmögliches wird wahr - das Grinsen von Midna wird noch um einiges bereiter.

Midna:"Tja, wir sind im Wald um Yugakure, genau an dem Platz wo du gegen Suigetsu gekämpft hast"

Etwas verwirrt und ungläubig sieht Ming sich nochmal um ehe er antwortet, doch die Umgebung ist noch immer dieselbe, das hier kann niemals der Wald um Yugakure sein.

Ming:"Äh, nein"

Midna:"Äh, doch, aber ich kann nichts dafür, dass du es nicht sehen kannst, dazu müsstest du ein Wesen des Zwielichts sein, naja Pech gehabt"

Ming:"Wesen des Zwielichts? Yugakures Wald, hier? Verarschen kann ich mich selbst!"

Midna:"Das Reich des Zwielichts ist kein versteckter Ort, irgendwo auf deiner Welt, es ist die Welt"

Ming:"Äh..."

Midna:"Es ist die Welt die du kennst, nur aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ja so könnte man es sagen"

Es vergehen einige Sekunden in denen sich Ming und Midna stumm anstarren, bis das Schweigen gebrochen wird und Ming sich lachend auf den Boden fallen lässt. Der Shinobi hat für sein junges Alter schon viel gehört und gesehn aber die Geschichte rund um dieses Reich des Zwielichts ist mit Abstand das unglaubwürdigste was ihm je untergekommen ist. Das ganze wird noch getoppt durch die selbstsichere Art mit der das kleinen Wesen versucht Ming zu überzeugen.

Ming:"Das Reich des Zwielichts ist kein versteckter Ort, irgendwo auf deiner Welt, es ist die Welt", äfft Ming die Gestalt vor ihm nach, "das ist ja wohl das dümmste was ich jemals gehört habe, das darf echt nicht wahr sein"

Doch Midna lässt sich nicht aus der Fassung bringen und grinst Ming weiterhin an.

Midna:"Nur fürs Protokoll, ich freu mich jetzt schon auf dein dummes Gesicht"

Gelassen schwebt sie auf Ming zu und berührt seine Schulter. Plötzlich verschwindet vor dessen Augen die endlose Ebene und macht einem Meer von Bäumen Platz die wie aus dem Nichts auftauchen und sich in alle Richtungen hin ausbreiten. Nur der Platz rund um das ungleiche Paar bleibt eine Lichtung. Doch das Laub der Bäume ist nicht grün, die Stämme nicht braun und der Himmel nicht blau, es ist alles irgendwo zwischen Grau und Schwarz, dieselben bedrückenden Farbtöne wie vorhin.

Ming:"Was zum...?!!"
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Ming
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Re: Transzendenz

Beitragvon Ming » 12. Sep 2010, 21:10

Ungeduldig schwebt Midna vor Ming hin und her, immerwieder schaut sie ihn an und verdreht dann genervt die Augen. Schon etliche Minuten sitzt der junge Shinobi auf einem umgestürzten Baumstamm, die Arme auf den Oberschenkeln ruhend und mit gesenktem Haupt. Die letzten Tage in dieser befremdlichen Welt, der vorangegangene Kampf gegen Suigetsu, die angespannten Tage in Yugakure - all das hat in Mings Gedanken- und Gefühlswelt ein riesiges Chaos hinterlassen und jetzt will der Chunin erstmal nur eines: Durchatmen, durchatmen und zur Ruhe kommen.

//Was soll denn eigentlich dieser ganze Scheiß?!! Warum kann ich nicht einfach ein ganz normales Leben haben?... so wie die anderen. Ogosukis Teehaus betreiben, zusammen mit Jen Zi, das ist alles was ich will. Ist denn das zuviel verlangt? Ich wünschte ich hätte nie etwas über meinen Clan erfahren, das wäre soviel einfacher gewesen, oder am besten gar nicht in diesen geboren worden. Scheiß Kibagami-Clan mit ihren scheiß vertrauten Geistern und dem ganzen restlichen Scheiß!!!//

Dem fremdartigen Wesen wird die Warterei langsam zu bunt und so fliegt sie direkt zu Ming, sodass sich ihre Gesichter beinahe berühren und sie ihm direkt in die Augen sieht.

Midna:"Dauert das noch lange? Wir haben nicht ewig Zeit!"

Mit einem derben Schlag mit der Hand schubst Ming seine Begleiterin zur Seite woraufhin diese ein paar Saltos durch die Luft schlägt und nach ein paar Metern zum Stehen kommt.

Midna:"Hey...!!!"

Ming:"Ich fasse nochmal zusammen: Du bist Midna, ein Wesen des Zwielichts und ein vertrauter Geist meines Clans, so wie Ryuk und auch mein dunkler Bruder. Das hier ist das Reich des Zwielichts, es ist eigentlich dieselbe Welt wie ich sie kenne nur irgendwie anders oder aus einem anderen Blickwinkel betrachtet oder so in der Art. Du hast mich hierhergeholt, weil du auf der Suche bist nach diesem Stein des Zwielichts den ich von Ryuk bekommen und an mein Schwert befestigt habe. Jetzt ist das Schwert futsch und ich muss dir helfen es zu finden, und wie zur Hölle soll ich das machen?!! Ich weiß ja nichtmal wo genau ich es verloren habe oder wo es jetzt sein könnte, also was soll ich hier?"

Midna:"Okay, okay, ein paar Sachen hast du vergessen, oder ich habe es vergessen zu erwähnen, keine Ahnung. Es ist so, Ryuk hat dir damals den Stein gegeben und gesagt, dass du ihn immer bei dir tragen sollst. Es war zu deinem Schutz gedacht, denn solltest du jemals wieder in Lebensgefahr schweben würde er sofort beschworen werden um dir zu helfen. Doch da du den Stein verloren hast als du in den Fluss gefallen bist und er immerweiter von die weggetragen wurde hat sich das ganze verzögert und so ist Ryuk erst viel später aufgetaucht, da war das Schwert schon ewig weit weg und du auf dem Rücken dieses komischen Hais. Ich hab das ganze beobachtet und bin so schnell wie möglich in deine Welt gekommen um irgendwie alles ins Lot zu bringen, aber nein, du hast alles vergeigt. Wie kann man nur auf die Idee kommen den Stein ans Schwert zu heften"

Wütend entgegenet Ming:"Ich wollte das Ding eben nicht die ganze Zeit mit mir rumschleppen, das ist mir zu lästig, und ich versteh immernoch nicht warum ich hier bin"

Midna:"Ganz einfach, Ryuk ist an den Stein gebunden und kann nicht von dort fort, und um ihn zu finden brauch ich dich, ganz einfach", Midna fasst sich, begleitet durch ein lautes Seufzen, an den Kopf als hätte sie einen Schmerz den sie zurückdrängen müsste um weitersprechen zu können, " Hättest du damals eingewilligt das Kuchiyose no Jutsu zu lernen so wie es dir Ryuk angeboten hat, dann wäre das alles nicht passiert. Er wäre nicht an diesen dämlichen Stein gebunden und müsste jetzt nicht irgendwo versauern bis wir ihn finden"

Ming steht wortlos auf, entfernt sich ein paar Schritte und tritt einen kleinen Stein beiseite der prompt einen großen Krater, mitten in der Lichtung, hinabrollt. Der Shinobi starrt auf den verwüsteten Untergrund. Es ist tasächlich jener Platz an dem er und Suigetsu gegeneinander gekämpft haben. Wieder hat er verloren und wieder konnte er nur durch fremde Hilfe gerade noch so mit dem Leben davonkommen. Wütend fährt er Midna an.

Ming:"Willst du damit sagen es wäre meine Schuld? Du müsstest doch wissen was mein dunkler Bruder", Ming wagt es nicht den Namen jenes Wesens auszusprechen, aus Angst ihn erneut heraufzubeschwören, "mir, meinen Freunden und meiner Familie alles angetan hat! Da kannst du nicht erwarten, dass ich euch auch nur einen Meter über den Weg traue!"

Die harten Worte des jungen Mannes haben bei Midna einen empfindlichen Punkt getroffen. Auch ihnen, den Wesen des Zwielichts, hat der Verräter aus den eigenen Reihen schlimmes angetan. Der Machtgier eines einzelnen wegens wären sie beinahe für immer versiegelt geblieben in dieser Welt, unfähig etwas dagegen zu unternehmen. Betroffen aber auch wütend schaut sie zu Boden und ballt ihre kleinen Fäuste, spricht jdoch in ruhigem Tonfall weiter.

Midna:"Ryuk wollte dich damit nur beschützen, deshalb auch die umständliche Sache mit dem Stein... Los komm mit, ich zeige dir wie wir dein geliebtes Schwert wiederfinden"
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Re: Transzendenz

Beitragvon Ming » 9. Nov 2010, 23:48

Midna schwebt langsam davon, doch Ming macht keine Anstalten ihr zu folgen. Er ist noch viel zu aufgebracht über die vielen aufgewirbelten Gefühle und seine Ohnmacht in der derzeitigen Situation.Trotzig wie ein kleines Kind bleibt er wie angewurzelt stehen und starrt dem fremdartigen Wesen hinter.

Ming:"Eines noch! Was ist wenn ich hier einen Stein umwerfe? Ist er dann in der... normalen Welt auch umgestoßen?"

Seufzend dreht sich Midna um und rollt genervt die Augen.

Midna:"Du stellst Fragen... Aber gut, wenn du es unbedingt wissen willst: Nein! Nichts passiert. Wir können von hier aus nichts an deiner Welt verändern, wir sind nur Beobachter. Das einzige was wir ändern könne ist unsere mächtige große Festung. Am besten ich erklärs anhand eines Beispiels, damit es sogar so ein Idiot wie du verstehst. Den kleinen Stein den du gerade in den Krater getreten hast, der liegt immernoch dort wo er vorher war, es hat sich nichts geändert"

Sofort sieht Ming zu dem vermeintlichen Stein den er so achtlos hinabgetreten hat. Er ist tatsächlich immernoch an der Stelle und hat sich kein bisschen bewegt, und das obwohl Ming deutlich gespürt hat, dass er den Stein weggetreten hat. Diese dubiose Welt wird langsam zu viel für den jungen Shinobi. Nichts scheint so zu sein wie es ist, und überall dieses matte Schwarz! ÜBERALL!

Midna:"Zufrieden und überzeugt?"

Ming:"Naja, ganz geheuer ist mir das ganze nicht. Kann es kaum erwarten hier wieder raus zu kommen"

Midna:"Aber erst müssen wir dein Schwert finden!"

Ming:"Jaja, kein Stress... aber sag mal: Ihr könnt hier nichts verändern und praktisch nichts machen. Ist das nicht ein bisschen langweilig auf die Dauer? Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag?"

Midna:"Tja, meist schlafen wir bis Mittag, und den Rest der Zeit zocken wir oder schauen euch Menschen bei eurem lustigen Leben zu"

Ming:"Wow... wirklich sehr abwechslungsreich"

Midna:"Hey, ich hab die Regeln nicht gemacht"

Ming:"Jaja, schon gut, und wieviele gibt es eigentlich von euch?"

Das kleine dunkle Wesen schwebt wieder etwas näher zu Ming und grinst ihn frech und neugierig an.

Midna:"Aha, zeigt man also doch Interesse an uns?"

Mit einer wegwerfenden Handbewegung gibt Ming zu verstehen, dass er kein Interesse daran hat dieses Gespräch weiterzuführen und murmelt stattdessen etwas unverständliches in sich hinein. Midna rollt wieder die Augen, dreht sich um und schwebt davon, in Richtung des Flusses, an dem Mings Kampf in Yugakure ein jähes Ende genommen hat.

Midna:"Jetzt lass uns endlich loslegen, komm schon!"
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Beitragvon Ming » 11. Nov 2010, 22:38

Am Flussufer wird das ungleiche Paar bereits erwartet. Vor ihnen steht ein weiteres dieser Wesen des Zwielichts, eine weitere Gestalt wie aus einem Albtraum. Entfernt erinnert sie an eine Vogelscheuche, gekleidet in zerschlissene Lumpen und in der Hand eine große abgenutzte Sense. Trotz dessen, allem Anschein nach, aus zusammengebundenen Holzstöcken bestehenden Körpers scheint das Wesen zu leben und begrüßt sowohl Midna als aúch Ming mit einer tiefen Verbeugung.

???:"Ihre Befehle, Meister?"

Midna bemerkt Mings äußerst kritischen Blick, lässt sich jedoch den Spaß nicht nehmen und wendet sich der klapprigen Gestalt zu.

Midna:"Karasu, pünktlich wie immer. Ich habe eine wichtige Aufgabe für dich die so schnell wie möglich erledigt werden soll. Dieser Vollpfosten neben mir...", sie deutet dabei mit einer Hand auf Ming und erntet für diese Bemerkung sofort einen vernichtenden Blick, "... hat sein Schwert verloren, und es ist irgendwo diesen Fluss hinabgetrieben. Durch einen kleinen... Unfall ist unser Chef an das Schwert gebunden und deshalb müssen wir es zurückbekommen, koste es was es wolle"

Noch ehe Midna das letzte Wort gesprochen hat tritt Karasu einen Schritt nach vor und richtet seine Sense bedrohlich in Mings Richtung.

Karasu:"Ist dieser Mensch daran Schuld?!! Ich sollte ihn an Ort und Stelle richten!"

Ming geht sofort in Verteidigungsposition, doch es kommt zu keinem Aufeinandertreffen. Midna schwebt gemütlich zwischen die beiden bevor sie sich noch gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Midna:"Es ist zwar ein verlockendes Angebot, doch du solltest eines wissen, Karasu, das ist Ming Kibagami"

Während Ming unter dem Laut seines Clan-Namens innerlich schaudert kniet Karasu unterwürfig nieder.

Karasu:"Bitte verzeiht mir, mein Meister, wir, die Wesen des Zwielichts, sind euch vom Kibagami-Clan zu ewiger Treue verpflichtet"

Ming:"Ähh..."

Midna:"Jaja, schon okay", kurzer Hand reist das kleine Wesen ein Stück Stoff aus Mings Hemd und reicht es der Vogelscheuche, "Das sollte reichen"

Ming:"Hey, was fällt dir ein einfach mein Hemd kaputtzureissen?!!"

Midna:"Willst du nun, dass wir dein Schwert finden oder nicht?!!"

Ohne auf den Streit der beiden zu achten nimmt Karasu das Stück Stoff an sich und schon im nächsten Moment verwandelt er sich in einen Schwarm von Krähen die mit großer Geschwindigkeit dem Flusslauf nach Osten folgen.

Ming:"Was macht der jetzt?"

Midna:"Er findet dein Schwert, ganz einfach, und wir folgen ihm, noch einfacher"

Ming:"Zu Fuß oder wie?"

Midna:"Jetzt sei nicht immer so ungeduldig und lass mich mal machen"

Das kleine schwarze Wesen beginnt sich stark zu konzentrieren und fixiert einen Punkt genau vor ihr. Wieder beginnt die Welt unter und über ihnen hinwegzurasen ohne, dass sie etwas davon spüren. So langsam gewöhnt sich Ming an diese merkwürdige aber sehr effiziente Art der Fortbewegung. Trotzdem kann er es kaum erwarten wieder in der normalen Welt zu sein. Dieser Ort ist einfach nicht geschaffen für Menschen. Doch was erwartet ihn in seiner normalen Welt?
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Beitragvon Ming » 25. Nov 2010, 17:06

Die Welt stoppt und wieder umgibt sie das selbe Bild wie immer, eine endlose mattschwarze Ebene, wohin man auch blickt. Mittlerweile hat sich Ming halbwegs an diese triste Umgebung gewöhnt und wartet ohne etwas zu äußern auf das weitere Geschehen. Breitbeinig, mit verschränten Armen und einem mehr als nur kritischen Blick beobachtet er Midna und ihren Kompanen Karasu. Wie ist diese Vogelscheuche eigentlich schneller hier gewesen als sie beide, diese Raben sind doch bei weitem nicht so schnell geflogen wie Midna sich selbst und Ming hierhergebracht hat. Der junge Shinobi macht sich nicht die Mühe diesem Gedankengang weiter zu verfolgen, er will das Ganze einfach nur noch hinter sich bringen, das ist alles.

Midna:"Yeah, wir haben den Stein samt dem blöden Schwert gefunden, alles heil und unbeschädigt. Jetzt müssen wir es nur noch diesen paar Menschen dort entreißen und unser Chef ist gerettet!"

Karasu:"Jawohl meine Gebieterin, ich werde..."

Doch Karasu wird von Ming derbe zur Seite geschubst.

Ming:"Hey Hey Hey, wo ist mein Schwert, wo ist es, ich will es sehen!"

Midna:"Jaja schon gut"

Wieder berührt das kleine schwarze Wesen Mings Schulter und schon formt sich die Welt um sie herum neu zusammen. Einen Herzschlag später stehen sie in einem dunklen Gewölbe, wahrscheinlich ein Keller. Vor Ming und seinen beiden unheimlichen Begleitern befinden sich vier Personen, und Ming wäre beim Anblick einer bestimmten beinahe das Herz in die Hose gerutscht. Die Person welche Mings Schwert in den Händen hält ist niemand geringerer als Jen Zi, seine Freundin. Was macht sie hier, und warum hat ausgerechnet sie das gōngjī? Wie zum Teufel ist es in ihre Hände gelangt? Noch eine bekannte Person befindet sich unter den Anwesenden, Karhu Aamaru. Was hat er dort zu suchen und was hat er mit Jen Zi zu schaffen? Die restlichen Beteiligten sind Ming völlig unbekannt, ein Mädchen mit langen braunen Haaren und ein alter Mann. Tausend Fragen jagen durch Mings Kopf - diese Situation hat ihn eindeutig überrumpelt.

Midna:"Na was ist? Warum so sprachlos?"

Ming:"Was? Äh... Ich... ich kenn diese Leute, lasst mich hier raus, holt euren blöden Stein und verpisst euch dann wieder in eure Welt!"

Ohne weiter auf Mings harsche Worte einzugehen schwebt Midna gemächlich vor Ming herum und grinst ihn fröhlich an. "Da gibt es aber ein kleines Problem. Du kannst hier nicht raus, du bist keiner von uns und hast auch keinen Vertrag geschlossen. Der einzige Punkt an dem du wieder raus kannst ist der, an dem du reingekommen bist"

Ming:"Was?!! Was soll den der Scheiß?!! Ich will jetzt da raus, und zwar sofort. Karasu, du bist mir doch zur Treue verpflichtet, lass mich sofort hier raus!!!"

Karasu:"Es tut mir leid mein Meister, nur die ehrenwerte Prinzessin des Zwielichts ist dazu in der Lage"

Midna:"Tja, dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig als brav hier zu warten bis wir den Stein haben und dann kannst du wieder gehen"

All die aufgestauten Emotionen der letzten Tage und Wochen haben soeben ein Ventil gefunden um abgelassen werden zu können. Ohne lange darüber nachzudenken packt er Midna am Hals und stößt Karasu im selben Augenblick mit einem starken Tritt zu Boden. Seine Finger bohren sich in die Haut des kleinen Wesens und drohen es zu ersticken.

Midna:"Ah..."

Karasu:"Nein... mein Meister... wem soll ich jetzt beistehen?"

Mit wutverzerrter Stimme faucht Ming sein Opfer an:"BRING MICH JETZT SOFORT RAUS ZU JEN ZI UND MEINEM SCHWERT ODER ICH BRING DICH UM!!!!!!"

Midnas bereits früher zum Einsatz gekommenen roten Haare formen sich wieder zu einer klauenartigen Hand und schlagen mit großer Wucht in Mings Gesicht. Über diesen Konter nicht vorbereitet lockert sich Mings Griff und Midna fliegt sofort einige Meter in die Luft, unerreichbar für den wutentbrannten Shinobi. Mit zusammengekniffenen Augen reibt sie sich ihren Hals.

Midna:"Das wirst du mir noch büßen, aber der Chef ist wichtiger. Ich werde jetzt gehen, du und Karasu, ihr bleibt hier und wartet bis ich zurückkomme"

Wieder öffnet Midna eines ihrer abstrakten strudelartigen Tore und verschwindet darin, nur um im selben Augenblick wieder dahinter aufzutauchen. Sie ist jetzt in der Welt der Menschen, und genau wie Jen Zi und die anderen scheinbar hinter einem schwarz-grauen Schleider verborgen der jegliche Farben verschluckt - unerreichbar für Ming.

Karasu steht nun wieder auf seinen klapprigen Stelzen und legt Ming seine hölzerne Hand auf die Schulter, die dieser sofort wegdrückt.

Ming:"Lass mich bloß in Ruhe... und wehe ihr geschieht etwas, dann werdet ihr mich kennen lernen, das schwöre ich!"

[Midna: tbc: 'Konohagakure: Der Orden des Einzig-Wahren-Weges' ]
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Re: Transzendenz

Beitragvon Ming » 19. Jan 2011, 23:08

[Midna, Ryuk: cf: 'Konohagakure: Der Orden des Einzig-Wahren-Weges' ]

Stillschweigend hat Ming die Szene in jenem dunklen Kellergewölbe beobachtet und obwohl sie doch etwas amüsant war verzieht er während all der Zeit keine Miene. Karasu hat zwar einige Male versucht ein Gespräch zu eröffnen doch wurde er konsequent ignoriert. Erst als Midna zusammen mit einem weitern der haku·mei zurückkehrt, und was noch viel wichtiger ist - mit dem gōngjī, hellt sich Mings starren Gesichtsausdruck etwas und er tritt eine Schritt nach vorne. Kaum hat er sich in Bewegung gesetzt wird er von Ryuk auch schon begrüßt. "Hallo Kleiner, so sieht man sich wieder. Ist wohl nicht alles so glatt gelaufen wie ich mir vorgestellt hatte, naja, was solls" Mit einem kurzen "ist mir doch egal" zieht Ming an Ryuk vorbei direkt auf Midna zu und streckt die Hand aus, nach seinem geliebten Schwert. Die Prinzessin des Zwielichts übergibt es ihm ohne Anstalten zu machen und schwebt dann an Ryuks Seite.

Lange und sehr genau prüft Ming das gōngjī auf mögliche Schäden, doch es ist bis auf die nun leere Fassung für den Schattenkristall unversehrt. Prüfend wiegt er es in der rechten Hand ehe er die Schwertscheide wie gewohnt um seinen Rücken hängt. "So, und was jetzt? Wies aussieht habt ihr euren blöden Kristall wieder, Ryuk ist wieder da und ich hab mein Schwert wieder. Sind nun alle wieder zufrieden?!"

Nach außen hin immernoch gefasst hätte Ming innerlich platzen können und zwar vor Glück. Er hat sein Schwert wieder, das gōngjī, sein geliebtes gōngjī. Endlich ist es wieder in seinem Besitz. Er hätte es sich niemals verzeihen können wenn es verloren gegangen wäre. Noch dazu ist es ihm möglich gewesen Jen Zi zu sehen, ihr geht es gut. Wenn sich Ming noch sicher sein könnte, dass Ogosukis Teehaus noch steht wäre er der glücklichste Mensch auf Erden.

Um seine innere Unruhe zu unterbrechen meldet sich nun Ryuk wieder zu Wort. "Ja ich schätze nun ist alles erledigt. Ich bin wieder da, das Schwert ist wieder da, und du bist noch am Leben. Am Ende hat ja doch noch alles geklappt, irgendwie zumindest. Aber eine Sache hätten wir noch, zumindest wir beide, naja doch irgendwie alle. Wie wäre es mit einem kleinen Vertrag um das Bündnis zwischen dem Kibagami-Clan und den haku·mei etwas aufzufrischen?" Als könnte er nicht glauben was er soeben gehört hat starrt Ming den Anführer der Wesen des Zwielichts ungläubig an. "Ich?! Ein Bündnis mit euch?! Das soll wohl ein schlechter Scherz sein?!! Wegen einem von euch habe ich so viel im Leben verloren und so viel Scheiße erlebt!!!" Harsch wird Ming von Midna unterbrochen. "Hey, du bist nicht der einzige der unter dem Dahaka zu leiden hatte, wir wurden durch ihn gebannt, wir können nichts dafür, es ist alles die Schuld deines Vorfahren!"

Damit die Situation nicht eskaliert tritt Ryuk zwischen Ming und Midna. "Ja es stimmt, es war jemand aus dem Kibagami-Clan und einer der haku·mei die all das Leid zu verantworten haben, doch das ist Vergangenheit. Der Dahaka ist gebannt und derjenige der ihn gerufen hat tot" Ming ist trotz der Überzeugungsversuche immer noch äußerst skeptisch doch seine aufgebrachte Stimmung legt sich etwas. "Naja, jetzt ist ja hoffentlich alles vorbei, aber ich will trotzdem keinen Vertrag eingehen, zumindest jetzt noch nicht. Alles was ich will ist zurück nach Konoha zu kommen, und wenn das stimmt was der fliegende Zwerg da gesagt hat schmeißt ihr mich wieder im Wald von Yugakure raus oder?"

"Ja das stimmt, solange du keinen Vertrag mit uns eingegangen bist kannst du nur dort wieder raus wo du reingekommen bist. Du siehst Kleiner, es hätte nur Vorteile für dich"

Trotz der verlockenden Angebote muss Ming weiterhin ablehnen. Die Ereignisse rund um seine Familie und dem Dahaka sind noch zu frisch. Vielleicht wird er eines Tages den Pakt zwischen dem Kibagami-Clan und den haku·mei erneuern, doch jetzt ist es noch zu früh. Es werden nur wenige Worte des Abschieds gesprochen und ehe Ming sich versieht wird er auch schon von einem weiteren von Midnas Toren erfasst oder besser gesagt sie schubst ihn hinein.

[Ming: tbc: 'Yugakures dunkler Wald' ]
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